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Pluralisierung und Phänomene der Vervielfältigung werden auf ihre grundlegenden Bedingungen hin untersucht, um auch weniger radikale Formen von Vielfalt und allgemeinere Spielräume sichtbar zu machen, in denen vormoderne Texte intra- und interreligiöse Differenz zulassen und bearbeiten. Ausgehend von semantischen, narratologischen, diskurs- und überlieferungs-geschichtlichen Aspekten erkunden die Beiträge die unterschiedlichen Ausrichtungen, Integrationsformen, Bestimmungen und Bewertungen dieser Spielräume. ‚Postsäkulare‘ Perspektiven werden dabei von pluralistischen Gesellschaften der Gegenwart zu der systematischen Frage umgelenkt, in welcher Form religiöse Texte des Mittelalters plurale Differenzen ermöglichten, erzeugten oder verarbeiteten. Ziel des Bandes ist so ein komplementärer Blick auf Spielräume, die nicht nur von markanten Leitdifferenzen, Überschreitungen und Übertragungen geprägt sind, sondern ebenso sehr von feinen Unterschieden leben.&lt;/P&gt;&lt;/p&gt;</Text></TextContent><TextContent><SequenceNumber>2</SequenceNumber><TextType>02</TextType><ContentAudience>00</ContentAudience><Text>&lt;p&gt;&lt;P&gt;Während sich die Forschungsdiskussion zur Vielfalt religiöser Texte des Mittelalters zumeist auf spektakuläre Zuspitzungen und dramatische Überschreitungen konzentrierte, schlagen die Beiträge des Bandes eine andere Perspektive vor. Pluralisierung und Phänomene der Vervielfältigung werden auf ihre grundlegenden Bedingungen hin untersucht, um auch weniger radikale Formen von Vielfalt und allgemeinere Spielräume sichtbar zu machen, in denen vormoderne Texte intra- und interreligiöse Differenz zulassen und bearbeiten. 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Vorwort
Inhaltsverzeichnis
Mittelalterliche Literatur im postsäkularen Kontext. Einleitende Überlegungen zur Vielfalt religiöser Texte
Eintauchen und Einverleiben. Die Andachtsübung Wirtschaft des Leidens Christi aus dem Straßburger Dominikanerinnenkloster St. Nikolaus in undis
Vielstimmigkeit in geistlichen Liedern?
entmenschen, entwerden, entsinken. Zu einer Morphologie der Mystik am Beispiel von Heinrich Seuses Buch der Wahrheit
textus/text im religiösen Diskurs. Beobachtungen zur semantischen Vielfalt der Wortverwendung
Evangelien-Perikopen in Vers und Prosa. Die Berliner Handschrift mgq 533 als Zeugnis der Pluralität von Frömmigkeitspraktiken
Religiöse Ambiguitätstoleranz in Wolframs Parzival als Reflex jüdisch-islamischen Wissens
Gott als Figur. Zur narratologischen Vielfalt des Religiösen in Gottfrieds Tristan
Christus der Fiedler. Interdiskursive Verschränkungen im Günterstaler Antiphonar und in Christus und die minnende Seele
Zeitsemantiken im religiösen Kontext. Das Beispiel der Palästinareisebeschreibungen (Mandeville, Breydenbach
Die religiöse Intelligenz der Trickster. Eine vormoderne Denkfigur an der Schwelle von Weltwissen und Transzendenz
Agon – Faszination – Dialog. Religionsgespräche im Willehalm Wolframs von Eschenbach und in der Arabel Ulrichs von dem Türlin
Die Dame und der liebe Gott. Von der Vielfalt des Religiösen im Mittelalter</Text></TextContent><TextContent><SequenceNumber>4</SequenceNumber><TextType>30</TextType><ContentAudience>00</ContentAudience><Text>&lt;p&gt;&lt;P&gt;Während sich die Forschungsdiskussion zur Vielfalt religiöser Texte des Mittelalters zumeist auf spektakuläre Zuspitzungen und dramatische Überschreitungen konzentrierte, schlagen die Beiträge des Bandes eine andere Perspektive vor. Pluralisierung und Phänomene der Vervielfältigung werden auf ihre grundlegenden Bedingungen hin untersucht, um auch weniger radikale Formen von Vielfalt und allgemeinere Spielräume sichtbar zu machen, in denen vormoderne Texte intra- und interreligiöse Differenz zulassen und bearbeiten. 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Pluralisierung und Phänomene der Vervielfältigung werden auf ihre grundlegenden Bedingungen hin untersucht, um auch weniger radikale Formen von Vielfalt und allgemeinere Spielräume sichtbar zu machen, in denen vormoderne Texte intra- und interreligiöse Differenz zulassen und bearbeiten. Ausgehend von semantischen, narratologischen, diskurs- und überlieferungs-geschichtlichen Aspekten erkunden die Beiträge die unterschiedlichen Ausrichtungen, Integrationsformen, Bestimmungen und Bewertungen dieser Spielräume. ‚Postsäkulare‘ Perspektiven werden dabei von pluralistischen Gesellschaften der Gegenwart zu der systematischen Frage umgelenkt, in welcher Form religiöse Texte des Mittelalters plurale Differenzen ermöglichten, erzeugten oder verarbeiteten. Ziel des Bandes ist so ein komplementärer Blick auf Spielräume, die nicht nur von markanten Leitdifferenzen, Überschreitungen und Übertragungen geprägt sind, sondern ebenso sehr von feinen Unterschieden leben.&lt;/P&gt;&lt;/p&gt;</Text></TextContent><TextContent><SequenceNumber>2</SequenceNumber><TextType>02</TextType><ContentAudience>00</ContentAudience><Text>&lt;p&gt;&lt;P&gt;Während sich die Forschungsdiskussion zur Vielfalt religiöser Texte des Mittelalters zumeist auf spektakuläre Zuspitzungen und dramatische Überschreitungen konzentrierte, schlagen die Beiträge des Bandes eine andere Perspektive vor. Pluralisierung und Phänomene der Vervielfältigung werden auf ihre grundlegenden Bedingungen hin untersucht, um auch weniger radikale Formen von Vielfalt und allgemeinere Spielräume sichtbar zu machen, in denen vormoderne Texte intra- und interreligiöse Differenz zulassen und bearbeiten. 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Vorwort
Inhaltsverzeichnis
Mittelalterliche Literatur im postsäkularen Kontext. Einleitende Überlegungen zur Vielfalt religiöser Texte
Eintauchen und Einverleiben. Die Andachtsübung Wirtschaft des Leidens Christi aus dem Straßburger Dominikanerinnenkloster St. Nikolaus in undis
Vielstimmigkeit in geistlichen Liedern?
entmenschen, entwerden, entsinken. Zu einer Morphologie der Mystik am Beispiel von Heinrich Seuses Buch der Wahrheit
textus/text im religiösen Diskurs. Beobachtungen zur semantischen Vielfalt der Wortverwendung
Evangelien-Perikopen in Vers und Prosa. Die Berliner Handschrift mgq 533 als Zeugnis der Pluralität von Frömmigkeitspraktiken
Religiöse Ambiguitätstoleranz in Wolframs Parzival als Reflex jüdisch-islamischen Wissens
Gott als Figur. Zur narratologischen Vielfalt des Religiösen in Gottfrieds Tristan
Christus der Fiedler. Interdiskursive Verschränkungen im Günterstaler Antiphonar und in Christus und die minnende Seele
Zeitsemantiken im religiösen Kontext. Das Beispiel der Palästinareisebeschreibungen (Mandeville, Breydenbach
Die religiöse Intelligenz der Trickster. Eine vormoderne Denkfigur an der Schwelle von Weltwissen und Transzendenz
Agon – Faszination – Dialog. Religionsgespräche im Willehalm Wolframs von Eschenbach und in der Arabel Ulrichs von dem Türlin
Die Dame und der liebe Gott. Von der Vielfalt des Religiösen im Mittelalter</Text></TextContent><TextContent><SequenceNumber>4</SequenceNumber><TextType>30</TextType><ContentAudience>00</ContentAudience><Text>&lt;p&gt;&lt;P&gt;Während sich die Forschungsdiskussion zur Vielfalt religiöser Texte des Mittelalters zumeist auf spektakuläre Zuspitzungen und dramatische Überschreitungen konzentrierte, schlagen die Beiträge des Bandes eine andere Perspektive vor. Pluralisierung und Phänomene der Vervielfältigung werden auf ihre grundlegenden Bedingungen hin untersucht, um auch weniger radikale Formen von Vielfalt und allgemeinere Spielräume sichtbar zu machen, in denen vormoderne Texte intra- und interreligiöse Differenz zulassen und bearbeiten. 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